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Warum du deine Namensliste verbrennen solltest

"Deine erste Aufgabe als frisch gebackene Networkerin wird es sein, eine Namensliste zu erstellen", haben sie gesagt.


Gemeint war damit, dass man sich notiert, wen man alles kennt, angefangen bei Familienmitgliedern, Freunden, Verwandten und Bekannten.


Auch ich habe das anfangs gemacht. Sogar als Trainerin habe ich es genauso jahrelang vermittelt. Aber STOPP, da stimmt doch etwas nicht, habe ich vor einiger Zeit gedacht. Es wird Zeit, mit diesem alten Zopf aus den Anfängen des Network Marketing abzurechnen.



Inhalt dieses Blogartikels:

So entstand die Namensliste


In den Anfängen des Network Marketing gab es als einzige Kommunikationsmöglichkeiten den Direktkontakt, das Telefon oder das Schreiben von Briefen. So lag es auf der Hand, dass man zunächst seinem persönlichen Umfeld von seinem neuen Geschäft erzählte. In der Literatur aus den 70er Jahren wurde empfohlen, folgende Personenkreise auf eine Namensliste zu schreiben:

  • Familie

  • Verwandte

  • Bekannte

  • Freunde

  • Arbeitskollegen

  • Nachbarn

  • Klassenkameraden

  • Kommilitonen

Diese Menschen sollten dann alle kontaktiert und zu Veranstaltungen eingeladen werden mit dem Ziel, sie als Kunden oder Partner zu gewinnen. Damals war das normal. Das Geschäftsmodell war ja niemandem bekannt. Da war es nur logisch, dass man sein näheres Umfeld darüber informierte.


Warum die Namensliste vielen Neustartern im Network Marketing Angst macht


Im Laufe der Jahre wurden unendlich viele neue Network-Marketing-Unternehmen gegründet. Die Menschen erkannten das als ihre Chance, um sich nebenbei ein gutes Einkommen aufzubauen. Nicht alle gingen jedoch sorgfältig damit um, wenn sie andere auf das Geschäft ansprachen.


Auch waren nicht alle Unternehmen ethisch, und viele Produkte erfüllten nicht, was sie versprachen. So bekam das Geschäftsmodell einen schlechten Ruf.


Wer will schon seine Freunde verlieren oder seine Verwandten vergraulen? Allein schon bei dem Gedanken, dass man jemanden zum Kaffee einladen soll, um ihm dann hintenrum Produkte zu verkaufen oder gleich zum Teammitglied machen zu wollen! Das erzeugt doch bei jedem ein ungutes Gefühl.


Ich bin davon überzeugt, dass viel mehr Menschen ihre Chance nutzen würden, wenn diese gruselige Namensliste nicht wie ein böser Geist im Raume schweben und es elegantere Optionen geben würde, sein Business aufzubauen.


Die gute Nachricht: Heute geht es viel leichter


Wir haben so viele Möglichkeiten, mit Menschen in Kontakt zu kommen, ohne dass wir sie spammen. Und mit Listen sind wir im Zeitalter des Internets gesegnet.


Sinnvolle Alternativen, in denen du reichlich Kontakte gespeichert hast:

  • Telefonbuch im Festnetzanschluss

  • Telefonbuch im Mobiltelefon

  • Facebook-Freunde

  • Instagram-Kontakte

  • Email-Kontakte

  • Whatsapp- oder Telegram-Kontakte

  • und Vieles mehr.

Das sind die modernen Namenslisten unserer Zeit. Heute ist es nicht mehr notwendig, dass du alle diese Kontakte direkt ansprichst. Denn die sozialen Medien und Messenger funktionieren anders und machen es uns leichter. Zeige den Menschen zunächst, was du machst, nimm sie online mit in deine neue Welt. Biete ihnen Mehrwert.


Interessiere dich für andere und schaue dir Leute an, denen du mit deinem Angebot Gutes tun kannst. Trete auf freundliche Weise mit ihnen in Kontakt und bügele ihnen nichts über. Wenn es zwischen euch passt und der richtige Moment gekommen ist, unterhaltet euch on- oder offline miteinander. Hab Geduld. Manchmal dauert es, bis ein Samen aufgeht. Aber das ist ja nicht weiter tragisch, denn du hast unendlich viele Samen in deinem Repertoire.


So habe ich den größten Teil meiner direkten Teammitglieder gefunden. Es war in jedem Moment positiv, alle hatten ein gutes Gefühl, und niemand fühlte sich überredet oder überrumpelt.


Aber wie genau soll ich in Kontakt treten?


Das ist eine der meistgestellten Fragen von Neulingen. Hier beginnt die anspruchsvolle Arbeit. Deshalb wird man von ethischen Unternehmen professionell dafür ausgebildet. Denn niemand ist daran interessiert, schlechte Bewertungen im Internet lesen zu müssen, weil diese den guten Ruf sehr schnell ruinieren können.


Wenn du gerade dabei bist, dich nach einer sinnvollen Möglichkeit umzuschauen, mit der du dir etwas dazu verdienen oder mittelfristig einen Hauptberuf daraus machen kannst, dann lass uns darüber sprechen. Bei mir kannst du sicher sein, dass ich dir keine veralteten Lehrmeinungen verkaufe. Ganz im Gegenteil: Ich bin gerade dabei, dem Network-Marketing-Markt etwas Frisches, Leichtes einzuhauchen.


Bei meinen letzten Blogartikeln bekommst du ein Gefühl dafür, was mir wichtig ist:


Mein Ziel ist es, Menschen den Zugang zu ethischem Network Marketing zu erleichtern, Vorurteile und Ängste abzubauen.


Zu guter Letzt


Seine Kontakte in Listen festzuhalten, ist auch heute noch sinnvoll. Sonst verliert man irgendwann den Überblick. Doch hierbei sollte es sich um Interessierte handeln, die bereits wissen, worum es geht. Es ist nur fair, wenn du mit offenen Karten spielst.

 

Nimm dir eine Stunde Zeit. Über das Kontaktformular kannst du dich bei mir melden. Dann finden wir einen Termin für einen Online-Kaffee oder ein Getränk deiner Wahl.



Meinen frischen Newsletter gibt es zwei- bis dreimal im Monat. Den kannst du dir abonnieren und dich jederzeit wieder abmelden, falls er nicht für dich passen sollte.



Sehen wir uns?


Deine Luise










77 Ansichten1 Kommentar

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1 Comment


Guest
Jun 14, 2023

Liebe Luise, du hast bei mir mit einem großen Vorurteil aufgeräumt! Ich dachte, Network-Marketing funktioniert so. Mit eben diesen Namenslisten, bei denen man Klinkenputzen geht.


Was witzig ist. Denn genau mit diesem Vorurteil war ich als Fundraiserin jahrelang konfrontiert. Kommentare zu meinem Job gingen oft in die Richtung "Du musst ja viele Millionäre kennen!" oder "Hast du überhaupt noch Freunde, wenn du bei denen ständig um Geld bettelst?"


Well. Wieder was gelernt. Danke!


LG, Djuke

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