Mein Monatsrückblick Juni 2021: Altes geht, Neues kommt

Aktualisiert: Juli 7

Kaum zu glauben, der Juni und somit das erste Halbjahr ist schon zu Ende. Wo ist die Zeit geblieben?


Traditionell verbringe ich seit meiner Selbstständigkeit meinen Maiurlaub alleine. Ich nutze dabei die Zeit, um die ersten Monate meines Jahres zu reflektieren und auch, um mein Business für die Zukunft zu planen. Dieses Jahr ist es wegen der besonderen Umstände der Juni geworden. Ich bin sehr dankbar, dass ich mir meine Auszeit überhaupt nehmen konnte.


Am 18. Juni habe ich umweltfreundlich meine Reise von Frankfurt mit dem Zug nach Haffkrug an die Ostsee angetreten. Wer die Deutsche Bahn kennt weiß, dass dies meist schon ein Abenteuer an sich ist.


Der verspätete Start hat mich nicht gestört. Dass aber der Anschlusszug in Lübeck wegen eines Schadens komplett ausfiel und ich mich durch zwei proppenvolle Bummelzüge bei 30 Grad mit einem viel zu schweren Koffer quälen musste, war weniger lustig.


Daraus habe ich gelernt, dass ich bei der nächsten Reise meinen Koffer voraus senden lasse.


Was habe ich mich gefreut, als mich meine liebe Teampartnerin Ute am Bahnhof in Haffkrug überraschte und mir half, meinen Koffer zur Ferienwohnung zu rollen und ins erste Stockwerk zu hieven!

Ute und ich am Bahnhof Haffkrug
Was für eine schöne Überraschung! Meine Teampartnerin holt mich vom Bahnhof in Haffkrug ab.

Über drei Themen habe ich mir in meinem zweiwöchigen Urlaub besondere Gedanken gemacht:

  • Noch mehr Klarheit für mein weiteres privates und geschäftliches Leben

  • Loslassen von Altem und Erweiterung meiner Grenzen für Neues

  • Meine Freiheit endlich so genießen, wie ich es für mich geplant habe

Im weiteren Verlauf dieses Blogartikels möchte ich auf jeden einzelnen dieser Punkte eingehen.


Inspiriert, mir nochmals Gedanken über mein Leben zu machen hat mich Gisela Jung mit ihrem Blogbeitrag Wer bist du?

Danke, liebe Gisela.


Dinge, über die ich mir Gedanken mache, Nr. 1:


Noch mehr private und geschäftliche Klarheit

Blatt Frauenmantel mit Regentropfen
Klarheit bringt Licht ins Dunkel und vertreibt den Schatten

Für mich ist Klarheit ein sehr wichtiges Wort. Es hat ein paar Jährchen gedauert, bis ich mir darüber klar war, wie ich mein Leben gestalten möchte und herauszufinden, wer ich bin.


In der Selbstständigkeit ist das schon eine besondere Herausforderung. Einerseits soll es Spaß machen. Aber es soll auch Geld bringen und Zeit, all' das zu genießen, was man sich vorgenommen hat. Nach langer Übung habe ich nun einigermaßen den Bogen raus.


Seitdem ich mich konsequent auf mein ethisches Network Marketing Business konzentriere, läuft es immer besser und die Freiräume werden größer.


Allerdings erwische ich mich noch manchmal dabei, wie ich in alte Muster verfalle und denke, ich müsste jetzt aber mal mehr arbeiten. Diese Muster loszulassen habe ich in meinem Urlaub geübt. Das ist gar nicht so einfach. Es fühlt sich manchmal noch so an, als müsste ich mich anderen gegenüber dafür rechtfertigen, dass ich mein Leben genieße.


So ein Blödsinn!


Dinge, über die ich mir Gedanken mache, Nr. 2:


Loslassen und Neues zulassen

Feldweg mit rechts und links Getreidefeld, im Hintergrund Wald und Wolkenhimmel
Neue Wege sind sehr reizvoll

Wenn man es gewohnt ist, immer für alle da zu sein, zu steuern, zu organisieren, zu regulieren und zu führen, fällt das Loslassen gar nicht so einfach. Dabei ist es doch das, wovon alle Networker träumen. Jeder wünscht sich doch ein Team von erfolgreichen Menschen, die eigene Wege gehen.


Und diese tollen Menschen haben es auch verdient, dass man sie ihr Ding machen lässt und nicht überall mitmischt. Ich übe mich weiter darin.


Während meines Urlaubes wurde mir auch bewusst, dass ich mich nicht mit anderen messen und schon gar nicht vergleichen muss. Gerade in unserer Branche ist das eine Gefahr, da es ständig schöne Wettbewerbe mit interessanten Anreizen gibt.


Natürlich habe ich eine Vorbildfunktion. Ich möchte aber auch Vorbild darin sein, anderen zu zeigen, dass es ganz normale Networker gibt, die sich ein gutes Auskommen geschaffen haben. Dazu ist es gar nicht notwendig, dass man immer in den vorderen Reihen steht. Das fühlt sich für mich gut an.


Das bin ich!


Ich freue mich für alle, die eine ganz große Karriere anstreben. Und ich unterstütze dabei sehr gerne und gebe mein Bestes. Ich selbst gehe es jetzt gelassener an und werde trotzdem wachsen. Das ist das Schöne am Network Marketing. Wenn du die Vorarbeit gut geleistet hast, darfst du die Ernte einfahren.


Meine Aufgabe ist es zukünftig, neuen Menschen die Chance zu geben, sich ein gutes Leben aufzubauen. Ich übe mich darin, mich für diese Menschen zu öffnen. Denn während der Pandemie habe ich mich damit etwas schwer getan. Aber jetzt freue ich mich darauf.


Dinge, über ich mir Gedanken mache, Nr. 3:


Meine neue Freiheit wird die reinste Freude - FREUheit

Luise mit wehenden Haaren, im Hintergrund Dünengras und Himmel
Mein neues Ich. Mit 65 nehme ich mir meine neue FREUheit.

Ich bin 65. Was für eine Erkenntnis! Ich liebe mein Alter. Es macht mich so frei. Lange hatte ich Angst vor dieser Zahl. Nun werde ich nach und nach das tun, was ich als 65jährige für mich geplant habe und schon lange auf meinem Vision Board steht.


Meine Bucket List hat so viele große und kleine Reiseziele, die ich anstrebe.


Ich werde auch endlich einige meiner Teampartnerinnen besuchen und Schönes mit ihnen gemeinsam unternehmen.


Das folgende Jahr werde ich dazu nutzen, eine richtig gute Bloggerin zu werden. Denn ich habe der Welt so viel über ethisches Network Marketing als Chance zu erzählen.


Mit The Content Society von Sympatexter Judith Peters habe ich eine gute Wahl für meine Ausbildung getroffen. In The Blog Bang konnte ich bereits eine gute Basis für meine Bloggerinnenkarriere schaffen. Es macht mir so viel Freude.


Das habe ich im Juni 2021 verbloggt: