Mein ultimativer Trick gegen ständiges Hinterherhinken - so bist du zukünftig immer ajour


Schreibtisch aufgeräumt und leeres Blatt
Mach tabula rasa. Foto: pixabay, mohamed_hassan

Kennst du das? Wenn andere schon fertig sind, herrscht bei dir noch Chaos. Du verzettelst dich gerne, lieferst immer auf den letzten Drücker und bist oft zu spät dran. Manches fällt ganz hinten durch und macht dir ein schlechtes Gewissen. Es sitzt in deinem Hinterkopf und lässt dich nicht in Ruhe.


Du beobachtest vielleicht, dass du anderen mit deinem Verhalten auf den Wecker gehst und nicht ernst genommen wirst. Wahrscheinlich hast du auch gemerkt, dass andere schneller vorankommen, obwohl sie den gleichen Belastungen ausgesetzt sind wie du. Du fragst dich, warum es bei ihnen funktioniert und bei dir nicht.


Heute gebe ich dir ein paar Ideen, wie du zukünftig nicht mehr hinterherhinkst. Denn es ist nicht dein Schicksal. Du kannst das ganz einfach ändern. Am Ende erfährst du meinen ultimativen Trick, der von jetzt auf sofort deine Lösung sein kann.


Inhalt des Blogartikels:



Ist Hinterherhinken ist eine schlechte Angewohnheit?


Anfangs sicher nicht. Aber im Laufe der Zeit wird es das. Denn je öfter du deine Aufgaben nicht termingerecht erledigst und deine Ziele nicht einhältst, desto öfter schleicht sich ein gewisser Schlendrian ein. Dein ständiges Hinterherhinken wird zu einer Routine.


Und wenn dieses System bei dir funktioniert, dann machst du es so weiter. Schließlich geht es ja irgendwie. So wird das ständige Hinterherhinken zu einer schlechten Gewohnheit. Und am Ende glaubst du sogar, dass das alles so in Ordnung ist und nennst es deine persönliche Note.


"Ich bin halt so."

Ständiges Hinterherhinken macht krank


Denn obwohl du vielleicht glaubst, dass das für dich in Ordnung ist, entsteht in deinem Unterbewusstsein ein Dauerstress. Deine Stresshormone spielen Achterbahn und deine Energie geht irgendwann in den Keller. Das ist ungesund.


Ständiges Hinterherhinken kann auch ein Schrei nach Hilfe sein. "Schau, ich schaffe es nicht alleine. Nimm mir bitte etwas von meiner Arbeit ab." Wenn dein Umfeld das nicht erkennt und dir nicht hilft, läufst du auf Dauer Gefahr, in ein Burnout zu rutschen. Es kann auch deine Beziehungen gefährden, weil dein Verhalten andere nervt.


Lass das nicht zu! Befreie dich aus deiner Falle und schade dir zukünftig nicht mehr selbst. Ich zeige dir, wie es geht.


Schnecke auf Asphalt
Hinterherhinken macht einsam und krank. Foto: Unsplash, Alain Snel

Befreie dich zunächst von deinem schlechten Gewissen


Denn das hast du unweigerlich. Du bist wahrscheinlich regelmäßig in der Situation, nach Ausreden zu suchen und dich vor anderen rechtfertigen zu müssen:


  • Ich habe es nicht geschafft, weil mein Kind krank ist.

  • Die Bahn fuhr nicht.

  • Mein Drucker war defekt.

  • Das Internet war zu langsam.

  • Ich musste zuerst noch dies und das und jenes.


Mache dir bewusst, dass es nicht deine Schuld ist (auch nicht die von anderen). Es fehlt dir lediglich an Übung. Und zum Lernen ist es nie zu spät.


Ist Hinterherhinken und Aufschieberitis das Gleiche?


Es gibt da aus meiner Sicht einen feinen Unterschied. Aufschieberitis, auch Prokrastination genannt, hat meist etwas damit zu tun, dass wir bestimmte Aufgaben nicht so gerne erledigen. Wir wissen, dass sie wichtig sind und meist auch eilig, dennoch verschieben wir sie bis auf den letzten Drücker. Bei mir z. B. ist das die Abgabe der Steuerunterlagen.


Bei ständigem Hinterherhinken mit den Aufgaben ist es meist so, dass es irgendwann zu spät ist und der Zeitpunkt, sie zu erledigen, verstrichen ist.


Beispiel:


Du hast dir vorgenommen, direkt am Monatsanfang deine Aktivitäten-Planung zu machen. Wie viele Business-Gespräche möchtest du führen? Wer sollen deine neuen Teammitglieder sein? Wie viele Kunden möchtest du gewinnen? Welche Provision soll am Monatsende für dich herauskommen? Was möchtest du lernen?


Es ist sinnlos, mit deiner Planung erst in der Monatsmitte anzufangen. Sie würde nicht zum gewünschten Ergebnis führen.


Planungstafel
Gut geplant ist halb gewonnen. Foto: Unsplash, Alvaro Reyes

Gründe für ständiges Hinterherhinken


Es ist nicht so, dass es uns an Talent fehlt. Meist fehlt es eher am Überblick und an der Übung.


Beispiele:

  • Du bist schlecht organisiert.

  • Du kennst deine Aufgaben nicht.

  • Du hast bisher nicht delegiert.

  • Du lässt dich fremdsteuern und dir deine Aufgaben von anderen zuweisen.

  • Du hast noch nicht gelernt, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.

  • Du kannst noch nicht erkennen, was eilig ist und was Zeit hat.


So bist du zukünftig immer ajour


Überprüfe zunächst, wo deine persönlichen Knackpunkte sind. Am einfachsten, du schreibst dir zwei Wochen lang auf, welche Aufgaben du insgesamt hast. Dann kennzeichne, was ständig zu kurz kommt oder zu spät erledigt wird. Als nächstes überprüfe, was davon notwendig ist. Vielleicht tust du ständig Dinge, die überflüssig sind. Es kann auch sein, dass du zu viel zu tun hast. Delegiere, was andere ebenfalls tun können.


Schaue, ob es Aufgaben gibt, die du bündeln kannst. Dann setze deine Erkenntnisse konsequent um.


Übernimm die Verantwortung für dein Handeln


Erkenne, dass es dein Problem ist. Wenn du zukünftig freier und stressfreier leben möchtest, ist es deine Aufgabe, deine Situation zu ändern. Überlege dir unbedingt, was du willst und was dir wirklich wichtig ist. Wie soll dein ideales Leben zukünftig aussehen? Wenn du jemanden brauchst, der dir dabei hilft, scheue dich nicht, dir eine Mentorin oder Coachin zu suchen. Sei dir das wert!


Be the change
Foto: Unsplash, Brett Jordan

Sei ernsthaft mit dir selbst


Du hast in deinem Leben schon sehr oft bewiesen, dass du Aufgaben termingerecht erledigen kannst. Wahrscheinlich bist du als Kind rechtzeitig im Schulunterricht erschienen und hattest deine Hausaufgaben gemacht. Sicher bist du schon des Öfteren in Urlaub geflogen oder mit dem Zug gefahren. Ich wette, du warst immer pünktlich und hattest alles Wichtige im Koffer.


Dies alles hat funktioniert, weil es dir wichtig war und dir die Konsequenzen bewusst waren. Wenn der Boarding-Schalter geschlossen ist, wenn du am Flughafen angekommen bist, kannst du deinen Urlaub streichen. Zu spät kommen und fehlende Hausaufgaben hatten Strafarbeit zur Folge. Merkst du was? Es ist wichtig, dass du dir der Konsequenzen deines Handels bewusstwirst.


Hinterfrage deine Glaubenssätze


Es gibt bestimmte Redensarten, die verhindern, dass du deine Pläne erreichst und auch mal als erste in der Zielgeraden stehst.


Beispiele:

  • Ich komme immer zu spät.

  • Ich brauche länger als andere.

  • Andere können das einfach besser.

  • Ich schaffe das eh nie.

  • Das ist nicht mein Ding.

  • Ich kann nicht organisieren.

  • Ich verzettele mich ständig.

  • Ich bin total verpeilt.

  • Ich bin halt so.

  • Das war bei mir schon immer so.

  • Ich habe halt kein Talent für so etwas.

  • Ich bin eine Chaotin.


Mache dich zukünftig selbst stark. Ersetze deine limitierenden Glaubensätze durch positive Formulierungen. Am einfachsten ist:


"Ich schaffe das!"

Überprüfe deine Außenwirkung


Es kann sein, dass diese Übung etwas weh tut. Da musst du durch, wenn du zukünftig statt hinten in den vorderen Reihen mitspielen möchtest.


  • Hole dir Feedback von deinen Mitmenschen.

  • Frage sie, in welchen Situationen ihnen auffällt, dass du ständig hinterherhinkst.

  • Frage sie auch, was sie daran nervt und bitte um ehrliche Antwort.

  • Lasse dich von deinen Lieben daran erinnern, wenn du mal wieder störende Glaubenssätze verwendest oder in alte Muster verfällst.


Werde ein Vorbild für andere


Das ist das beste Rezept. Denn es verhindert, dass du wieder in alte Muster verfällst. Verkünde deine neuen Ziele und dass du zukünftig darauf achten wirst, Vereinbartes pünktlich zu liefern. Zeige deinem Team, wie auch sie es schaffen können, Vereinbartes pünktlich und ordentlich umzusetzen. Gehe immer voraus und nimm andere mit. So erntest du Wertschätzung. Das motiviert dich, dranzubleiben.


Wer vorangeht, hinkt nie mehr hinterher.