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FOMO: Die Angst, etwas zu verpassen

Aktualisiert: 13. Dez. 2023


Kennst du das Gefühl, dass du immer alles mitbekommen musst? Dass du Angst hast, etwas zu verpassen? Dann leidest du vielleicht an FOMO, der Fear of missing out.


Ich kenne das nur zu gut. Als ich mit meiner Selbstständigkeit begann, wollte ich bestmöglich vorbereitet sein.


Ich absolvierte eine Ausbildung nach der anderen. Mein Bücherschrank quoll fast über. Ich verpasste keine Weiterbildung und war ständig online. Doch irgendwann spürte ich, dass mich das alles überforderte und meine ganze Zeit aufgefressen hat. Heute weiß ich, das war FOMO, die Angst etwas zu verpassen, die Angst nicht gut genug zu sein und eine gewaltige Portion an mangelndem Selbstvertrauen.


Schriftzug FOMO. Darunter: die Angst,  etwas zu verpassen
FOMO: Die Angst, etwas zu verpassen


Inhalt dieses Blogartikels




Was ist FOMO?


FOMO ist eine Form von Angst, die durch die Sorge entsteht, dass man etwas verpasst, das wichtig oder wünschenswert ist. Dies kann sich auf Ereignisse, Erfahrungen oder Informationen beziehen. FOMO kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, darunter:

  • Soziale Medien: Auf Social Media sehen wir ständig, was andere machen. Das kann dazu führen, dass wir uns schlecht fühlen, wenn wir das Gefühl haben, dass wir etwas verpassen.

  • Konkurrenz: In unserer Gesellschaft herrscht oft ein Gefühl der Konkurrenz. Wir wollen nicht, dass andere uns etwas voraushaben.

  • Unsicherheit: Wenn wir uns unsicher fühlen, sind wir eher geneigt, Angst zu haben, etwas zu verpassen.

Woher kommt FOMO?


Die genauen Ursachen von FOMO sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass folgende Faktoren eine Rolle spielen können:

  • Evolutionäre Faktoren: FOMO könnte ein evolutionärer Mechanismus sein, der uns dazu antreibt, soziale Kontakte zu pflegen und uns vor Gefahren zu schützen.

  • Kulturelle Faktoren: In unserer heutigen Gesellschaft wird es oft als wichtig angesehen, immer auf dem Laufenden zu sein und am Leben teilzunehmen.

  • Persönliche Faktoren: Menschen, die von Natur aus ängstlich oder unsicher sind, sind eher anfällig für FOMO.

Was kann man gegen FOMO tun?


Es gibt verschiedene Dinge, die du tun kannst, um mit FOMO umzugehen. Dazu gehören:

  • Soziale Medien bewusster nutzen: Limitiere deine Zeit auf Social Media und konzentriere dich auf die Inhalte, die dir guttun.

  • Deine Selbstwahrnehmung stärken: Erinnere dich daran, dass jeder sein eigenes Leben lebt und dass es nicht fair ist, dich mit anderen zu vergleichen.

  • Auf deine eigenen Bedürfnisse achten: Mach dir bewusst, was dir wichtig ist und was du wirklich willst.

FOMO kann ein ernstes Problem sein


FOMO kann zu verschiedenen negativen Folgen führen, darunter:

  • Stress: FOMO kann zu Stress, Angst und Unruhe führen.

  • Ängstlichkeit: FOMO kann zu einer generalisierten Angststörung führen.

  • Depression: FOMO kann zu Depressionen führen.

Wenn du unter FOMO leidest, ist es wichtig, dir Hilfe zu holen. Sprich mit einem Freund, einem Familienmitglied oder einem Therapeuten.


Tipps für dich

  • Mach dir bewusst, dass FOMO eine psychologische Reaktion ist. Es ist nicht rational, sich Sorgen zu machen, dass du etwas verpasst, das du gar nicht weißt, dass es stattfindet.

  • Konzentriere dich auf dein eigenes Leben. Was machst du gerne? Was macht dich glücklich? Konzentriere dich auf die Dinge, die du kontrollieren kannst.

  • Sei nicht so streng mit dir selbst. Jeder macht Fehler und verpasst Dinge. Das ist normal.


Ich hoffe, dieser Beitrag hat dir geholfen, mehr über FOMO zu erfahren. Wenn du wissen möchtest, was mein Geheimnis war, diese Angst, etwas zu verpassen, loszuwerden, melde dich zu meinem Blog an. Ich werde dir verraten, wie du davon loskommst und ein freieres Leben führen kannst und trotzdem alles, was dir wichtig ist, mitbekommst.


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Einen Tipp habe ich noch dazu: Du kannst alles lesen, ohne dass es dir abhanden kommt, wann immer es für dich passt. Nichts geht verloren. Also nur keine Eile!


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