Wie ich wurde, was ich bin - mein Weg zur ethischen Networkerin

Aktualisiert: 31. Mai


Heute möchte ich dir meine Geschichte erzählen über grundlegende Veränderungen in meinen Leben.


Manchmal sind es vermeintliche Kleinigkeiten: ein Satz, ein Hinweis, ein Impuls. Und dennoch können sie den Weg eines Menschen maßgeblich beeinflussen. Mit diesem Blogartikel möchte ich an all die Menschen erinnern, die einen wesentlichen Einfluss auf meinen Lebensweg hatten. Sie haben dazu beigetragen, dass ich erkannte, was ich liebe. Durch sie habe ich neue Richtungen eingeschlagen. Damit haben sie mir geholfen, die zu werden, die ich heute bin.



1. Mein Lehrer, Hans-Alois

Es muss im Sommer 1963 gewesen sein, als ich meinen Lehrer kennen lernte. Er übernahm damals als frisch gebackener Lehrer unsere Klasse und startete mit uns ins vierte Schuljahr. Ich habe selten einen Menschen kennen gelernt, zu dem ich so ein unerschütterliches Vertrauen aufgebaut habe, wie zu meinem Lehrer. Das Lernen machte mir riesige Freude, und er erweckte meine große Liebe zur Biologie und zur Musik. Er machte aus mir schüchternem Mädchen eine starke Persönlichkeit.


2. Mein Vater

Er war der Sohn einer Bauernfamilie und hatte in seiner bayrischen Heimat vor dem 2. Weltkrieg Landwirt gelernt. Mein Vater hat die Natur geliebt und nahm mich immer mit zu seinen Spaziergängen über Wald und Wiesen. Von ihm lernte ich alles über den Obst- und Gemüsegarten, wie die Bäume heißen und woran man die Himmelrichtungen erkennen kann. Er zeigte mir, wie man seinen Weg alleine nach Hause findet, welche Kräuter und Beeren essbar sind und welche Pilze man besser im Wald stehen lässt. Ich habe die Streifzüge durch die Natur mit ihm sehr geliebt.


Schwarzweißfoto. Mann mit Trachtenlederhose im Garten mit kleinem Mädchen auf dem Arm.
Mein Vater liebte die Natur und unseren Garten.

3. Meine Mutter Meine Mutter hat mir beigebracht, dass aus mir alles werden kann, was ich möchte. Sie war eine sehr kluge Frau und erkannte früh, dass ich Spaß beim Lesen und Schreiben habe. Meine Mutter motivierte mich stets darin, unabhängig zu bleiben, einen Beruf zu erlernen, der mich voranbringt und auch, dass ich als Frau durchaus ohne Mann ein glückliches Leben führen kann, falls ich das einmal will. Nach Rücksprache mit meinem Lehrer wählte sie meinen ersten Ausbildungsberuf für mich aus, eine kaufmännische Ausbildung "beim Röchling", und am 1. September 1970 ging es los. Im Nachhinein denke ich, dass das ganz richtig war, auch wenn ich mich der Natur näher fühlte als den staubigen Büros eines Stahlwerks.


Scharzweißfoto. Mutter it Schürze und ihrer Tochter, 8 Jahre alt, im Haustürrahmen
"Wenn du aus der Schule kommst, geh ins Büro," sagte meine Mutter.

4. Anita Mit ihr begann mein Weg in die Unabhängigkeit. Bereits mit 14 Jahren schloss ich die Hauptschule ab und war mit meiner Ausbildung bereits im Juli 1972 fertig. Anita, eine entfernte Verwandte, lebte und arbeitete damals in einem Berufsförderungswerk im Schwarzwald und erzählte mir, dass dort händeringend kaufmännischer Nachwuchs gesucht würde. Sie fragte, ob ich nicht Lust hätte, dort als Verwaltungsangestellte anzufangen. Ich war begeistert! Das war mein riesiger Schritt in die Freiheit und Selbstständigkeit in meinem Leben, und das mit 16 Jahren.


5. Christa So kam es, dass ich gemeinsam mit meiner Freundin Christa, die ich während unserer Ausbildung kennen gelernt hatte, am 1. August 1972 vom Saarland nach Schömberg im Kreis Calw umzog. Wir teilten uns anfangs ein Zimmer, bekamen aber recht schnell eigene Dienstwohnungen. Es war eine herrliche Zeit. Wir haben so viel fürs Leben gelernt. Und wir waren sehr wissbegierig. Christa und ich hatten den Drang, uns weiterzuentwickeln. Wir absolvierten nach Feierabend den Telekolleg I und holten unsere Fachschulreife nach. Und unser Arbeitgeber ermöglichte es uns, die Ausbildereignungsprüfung abzulegen, obwohl wir noch so jung waren.


Schwarzweißfoto mit Köpfen von 2 jungen Frauen mit Locken
Wir trugen sogar die gleichen Frisuren :-)

6. Paul Es war das Jahr 1978. Paul war Ausbilder im Berufsförderungswerk und kümmerte sich wie ein Vater um mich. Schnell hatte er erkannt, dass mehr in mir steckt und ich das Potenzial für ein Studium habe. Er motivierte mich, mein Glück dort zu suchen, wo junge Menschen hingehören, in eine schöne Stadt, wo mehr los ist als in einem Kurort, in dem ich damals nicht nur arbeitete, sondern auch wohnte. So zog ich im April 1979 zu meinen Eltern ins Saarland zurück, studierte Betriebswirtschaft und holte parallel meine Fachhochschulreife nach. Ich war wie besessen vom Lernen und schloss als Klassenbeste ab.

7. Michael

Ihn hat im Juli 1982 der Himmel geschickt. Michael hatte ich bereits im Berufsförderungswerk kennen gelernt. Er war damals Ersatzdienstleistender, gehörte zu unserer Clique und war zu einem guten Freund geworden. Wir hatten uns auch später nie ganz aus den Augen verloren. Als ich nach meinem Studium schon den dritten Arbeitsplatz getestet und immer noch nicht glücklich war, rief er eines Tages an. Er sagte mir, dass es bei der Nixdorf Computer AG einen Job für mich gäbe, der genau zu mir passen würde. So landete ich dann in Frankfurt am Main. Ich begann zunächst als Sachbearbeiterin und Sekretärin, später übernahm ich die Abteilung Verkaufsförderung.


Junger Mann mit Locken, Bart und Brille auf der Couch.
Michael, er rief genau zur richtigen Zeit an.

8. Rudolf Als das Unternehmen am 01.10.1990 in den Siemens-Konzern überging und dadurch eine neue Firma entstand, wurden dringend Personalreferentinnen in der neuen Personalabteilung gesucht. Rudolf war Personalleiter und bot mir die Stelle an. Wir waren uns sofort einig. Ich bin ihm sehr dankbar, dass er mir damals diese große Chance gegeben hat. Meine neue Herausforderung und die Arbeit mit Menschen habe ich fortan noch mehr geliebt.

9. Patrick Meine Funktion als spätere Personalberaterin hat mir stets große Freude gemacht. Doch manchmal treten Menschen ins Leben, die dazu beitragen, dass man den dringenden Wunsch nach Veränderung verspürt und schnell das Weite suchen möchte. Das müsste etwa im Jahr 2001 gewesen sein, als mir dieser Arschengel begegnete. Es war für mich eine schlimme Zeit, so dramatisch, dass ich das Unternehmen 2005 verließ. Dennoch bin ich sehr dankbar für diese Erfahrung, denn wie hätte ich sonst den Weg zu meinem schönen Leben finden können, das ich heute führen darf.

10. Mein Mann Seit fast 30 Jahren mein Held, mein Beschützer, mein bester Freund. Er hat mich stets ermuntert, das zu tun, was mir Freude macht und mir den Rücken freigehalten, als ich im Januar 2006 den großen Schritt in die Selbstständigkeit gewagt habe. Ich absolvierte mehrere Ausbildungen, gründete meine Praxis für ganzheitliche Gesundheit, Ernährung und Hormonstoffwechsel und war auf meinem eigenen Weg. Meine Liebe zur Natur, der Biologie und den Menschen konnte ich nun miteinander verbinden, diesmal als mein eigener Boss. Ohne die Unterstützung meines Mannes hätte ich es nicht geschafft.

11. Brigitte Sie war der nächste Mensch, der eine große Wendung in meinem Leben verursachte. Denn Brigitte stellte mir mein heutiges Partnerunternehmen vor und zeigte mir die Chance auf, im Network Marketing zu starten. Das war im Februar 2010. Anfangs betrachtete ich dieses Standbein noch etwas skeptisch, doch dann erkannte ich, dass ich einen Goldschatz gehoben hatte. Ich entdeckte Network Marketing als mein zukünftiges Business und entwickelte die Leidenschaft, daraus etwas Großes zu machen.

12. Normann Vollblut-Networker und Kollege. Durch ihn erkannte ich, dass Network Marketing ein Riesending ist, wenn man es richtig macht und sich professionell ausbilden lässt. Ich habe ihm einfach alles nachgemacht und ihn oft mit Fragen gelöchert. Er wurde mein Vorbild. Danke Normann. Dir ist wahrscheinlich gar nicht bewusst, welch positiven Einfluss du auf mich hattest.

13. Andi und Ulla Die Firmengründer meines Partnerunternehmens. Zwei Menschen, wie es sie nur ein Mal gibt. Von ihnen habe ich mir abgeschaut, dass man alles erreichen kann, wenn man dafür brennt. Man kann sogar die Welt verändern. Durch sie weiß ich, was eine Vision ist. Ich bin so dankbar, dass diese beiden Menschen so Großes bewirken und ich zum stetigen Wachstum des Unternehmens beitragen darf.

14. Birgit und Karola Zwei Frauen, die mich total beflügelt haben. Das schönste am Network Marketing ist, wenn du ein eigenes Team aufbaust. Wenn du dann direkt am Anfang noch Menschen triffst, die so ticken wie du, die bereit sind, ihr Bestes zu geben, dann ist alles perfekt. Ich hatte gleich in 2010 einige Teammitglieder gewonnen, mit denen es richtig Spaß gemacht hat, etwas aufzubauen. Aber die beiden Frauen, die mich dazu bewogen haben, dranzubleiben und mein Bestes zu geben, sind Birgit und Karola. Danke, ihr Beiden, ihr habt bewiesen, was alles möglich ist. Ich erinnere mich noch so oft und gerne an unsere Anfangszeiten und unsere gemeinsamen Erlebnisse, wie hier auf unserer Teamreise in Marokko 2016.



15. Judith Anfang 2021 überkam mich der große Wunsch, über ethisches Network Marketing zu schreiben. Denn es ging mir richtig gegen den Strich, dass dieses so einzigartige Geschäftsmodell gerade in Deutschland von vielen Menschen einfach nicht oder falsch verstanden wird. Zunächst plante ich, ein Buch darüber zu schreiben. Doch dann ploppte eine Facebook-Werbung in mein Leben. Judith Sympatexter Peters bot an, kostenlos an einem einwöchigen Bloggerkurs mit dem Namen BoomBoomBlog teilzunehmen. Das war der Wink des Schicksals.


Judith Sympatexter Peters stehend bei einem Vortrag
Danke, liebe Judith, dass du die Bloggosphäre aufmischst.

16. Hier bin ich heute Seit ziemlich genau einem Jahr blogge ich. Mein Keyword Ethisches Network Marketing ist in Google auf Platz 1. Ich bin unendlich stolz auf mich, dass ich das geschafft habe. Ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Meine Vision wird wahr. Mein Ziel, jedem Menschen, vor allem Frauen, dieses geniale Geschäft des 21. Jahrhunderts zugänglich zu machen, rückt immer näher. Ich liebe das Schreiben und ich freue mich, dass so viele Powerfrauen mein Team bereichern. Aber das ist erst der Anfang. Ich bin Luise, ethische Networkerin, Führungspersönlichkeit, Naturkind, Klimaretterin, Lifestyle-Bloggerin. Das Leben liebt mich und ich liebe das Leben. Jede der von mir beschriebenen Begegnungen hatte ihren Sinn. Dafür bin ich unendlich dankbar.


Frau am Baum lächelnd
So bin ich heute

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