Deine Chancen als Coach im ethischen Network Marketing

Aktualisiert: Sept 6

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Luise am Schreibtisch
Ich liebe meine Arbeit als ethische Networkerin

Coaches schießen seit Jahren wie Pilze aus der Erde

Ich habe mich gefragt, warum das wohl so ist. Bei meinen Beobachtungen ist mir aufgefallen, dass gerade Frauen den Beruf des Coaches wählen. Meist sind es Frauen, die Schicksalsschläge überwunden haben. Da ist der Verlust des Arbeitsplatzes oder der Firma, die unglückliche oder zerbrochene Ehe, Krankheit, finanzielle Dramen.


Ich war selbst einmal in der Situation, mein Leben komplett umkrempeln zu müssen. Damals bin ich Gesundheitsberaterin geworden und habe lange eine eigene Praxis geführt. Dieser Schritt war richtig, aber nicht nachhaltig gedacht. Denn die Selbstständigkeit bringt so viele Tücken mit sich, die man nicht immer vorherplanen kann. Heute würde ich es anders machen.


Warum werden Frauen Coaches?


Sie wollen

  • Menschen helfen, manchmal auch ihr Helferinnensyndrom ausleben

  • ihre eigenen Erfahrungen weiter geben

  • sich selbst verwirklichen

  • Gutes in die Welt bringen

  • unabhängig sein

  • Werte teilen

  • eigene Erfolge feiern

  • frei uns selbstbestimmt leben

  • mehr Zeit und Geld für die schönen Dinge des Lebens haben


Dies alles sind sehr ehrenwerte Ansätze. Ich ziehe meinen Hut vor all' diesen starken Frauen, die diese Vision haben. In der Realität stellt sich dann oft heraus, dass Vieles davon nur sehr schwer umsetzbar ist. Die Hürden sind höher als vermutet.


Risiken für Coaches in der Selbstständigkeit


Die Konkurrenz ist groß.

Der Markt ist voll. Etablierte Coaches werden meist bevorzugt. Es dauert sehr lange, bis man sich einen guten Namen gemacht hat.


Das kostet sehr viel Geld.

Da ist die eigene Praxis, Equipment, Kosten für Werbung, die ständige Suche nach neuen Klienten. Versicherungen, Altersvorsorge, Gesundheitsvorsorge und mehr.


Die Einnahmen sind schwer kalkulierbar.

Oft haben Coaches gar keinen Businessplan. Sie können nicht abschätzen, was sie an Einnahmen zu erwarten haben, geschweige denn, was die regelmäßigen Kosten betragen werden.


Der Zeitfaktor wird meist unterschätzt.

Da ist zunächst die ständige Vor- und Nachbereitung bei jedem Termin. Oft die falsche Kalkulation des Stundensatzes. Angst, mehr pro Stunde zu verlangen.


Mit der Unabhängigkeit ist das auch so eine Sache. Denn als Praxisinhaberin bestimmt meist der Kunde deine Zeit. Zumindest in den ersten Jahren und bis du finanziell in der Lage bist, auch mal Termine nicht anzunehmen, weil es für dich nicht passt.


So entstehen unendlich viele Leerzeiten, in denen du an deinem Schreibtisch sitzt und wartest und wartest ..... Glaube mir, ich weiß, wovon ich rede.


Natürlich kannst du sie für Akquise, Werbung, Social Media etc. nutzen. Das sind aber alles zunächst keine EPA's (Einkommen produzierende Aktivitäten.) Du kannst davon deine Miete nicht bezahlen.


Die eigene Gesundheit wird vernachlässigt.

Als Gesundheitsberaterin kann ich dir sagen. Vorsorge kostet Geld und Zeit. Wenn du das vernachlässigst, bist du vielleicht bald da, wo du nicht hin möchtest. Dann darfst du für Krankheit bezahlen.


Existenzangst


Jeder, der den Sprung in die Selbstständigkeit wagt, ist davon betroffen. Ausnahme sind die, die schon genügend Geld auf der hohen Kante haben oder einen Ehepartner, der die finanzielle Last trägt.


Der Aufbau einer privaten Rente wird meist vernachlässigt.

Wie sollte es auch anders sein, wenn noch kein ausreichendes Einkommen fließt? Als Selbstständige musst du in der Lage sein, mindestens die Hälfte deines Einkommens für deine spätere Rente zur Seite zu legen. Sonst ist die Altersarmut vorprogrammiert.


Ausfall bei Krankheit

Klar, du kannst eine Krankenversicherung mit immens hohen Kosten wählen, die dir im Krankheitsfall unter die Arme greift. Aber alleine dieser Kostenfaktor ist anfangs gar nicht so bewältigen.


Kein Urlaub

Als Coach kannst du in den ersten Jahren vergessen, regelmäßig in Urlaub zu fahren. Denn Urlaub bedeutet: keine Einnahmen, dafür hohe Kosten.


Der gute Ruf

Es ist überlebensnotwendig, dass du dir als Coach einen guten Ruf machst. Denn im Zeitalter des Internets und Social Media ist es schnell passiert, dass du schlechte Bewertungen kassierst und keine neuen Klienten bekommst. Über den psychischen Stress, den das verursacht, brauchen wir gar nicht erst zu reden.


Wenn du magst, schaue dir mal die Werbung von Coaches in Facebook an. Die Kommentare sind meist unterirdisch, sogar dann, wenn die Leute den Coach gar nicht kennen und die Coaches ein gutes Angebot liefern.


Freiheit und finanzielle Unabhängigkeit

Hier brauchst du viele Jahre Geduld, sehr viel Zeit und beste Gesundheit. Ich habe schon so viele Coaches kommen und gehen sehen. Meist sind nach dem ersten Jahr bereits die finanziellen Reserven erschöpft. Dann wird die Praxis geschlossen oder zu Hause pseudomäßig weiter geführt.


Jetzt fängt man an, wieder einen Job im Angestelltenverhältnis zu suchen, anfangs Teilzeit. Doch wenn das Geld nicht reicht, geht man in die alte Tretmühle zurück, natürlich für weniger Geld.


Hört sich Scheizze an?
Ist es auch.

So kannst du es als Coach schaffen, deine Ziele zu verwirklichen


Ich wundere mich ja immer, warum es nicht viel mehr Coaches gibt, die sich eine zweite Existenz im Network Marketing aufbauen.


Denn es geht Beides.

Du kannst deine Praxis führen und all das verwirklichen, was du dir für deine Arbeit vorgenommen hast. Und du kannst genau dies auch im ethischen Network Marketing tun. Es lässt sich hervorragend kombinieren.